Ankunft Delhi

2 09 2009

Heute beziehungsweise gestern war es soweit: wir haben unsere Weltreise gestartet. Der Abschied in Muenchen verlief kurz und schmerzlos, wobei man sagen muss, dass die Familie Pichler wohl insgesamt mehr Traenen vergossen hat, als die Familie Pils. Wir sind halt sehr nah am Wasser gebaut.

Im Flugzeug nach Helsinki erlebte ich persoenlich meine erste Ueberraschung: Die Anweisungen fuer den Notfall wurden per Handanweisungen vorgezeigt und nicht wie in den letzten Jahren ueblich per dem nicht sehr nackenschonenden Bildschirm schraeg ueber den Passagieren. Im Gegensatz dazu stand dann der Luxus der Maschine von Helsinki nach Delhi, Sitz einzeln ausgestattet mit Bildschirm, wo man aus einem reichhaltigem Entertainment Angebot auswaehlen konnte, wobei man den Grossteil der Zeit nicht mit Filmen Anschauen verbrachte, sondern damit, sich ueber die nicht funktionierende Technik zu mockieren. Ansonsten konnten wir beim Flug noch den Ausblick auf die Arschritze einer Mitreisenden geniessen und wir unterhielten kleine Kinder in der Reihe vor uns, die immer wieder nach hinten lugten, um anschliessend in lautes Gelaechter auszubrechen.

Am Flughafen in Delhi verlief alles glatt, Vera konnte ihren Husten zurueckhalten und dieses Temperaturdurchleuchtdings schlug auch nicht bei uns aus, sodass wir ohne Probleme durch die Kontrollen kamen. Da wir nicht im Dunkeln zu unserem Couchsurfer fahren wollten, hielten wir am Flughafen noch abwechselnd beide ein Nickerchen, um dann zwei Stunden spaeter bei einem Schalter fuer Prepaid Taxis einen Schein fuer ein Taxi zu erstehen. Den Gang durch die Vielzahl an Schleppern vor dem Flughafen schafften wir meisterhaft, nur als wir dann etwas ratlos nach unserem Taxi Ausschau hielten, wurden wir auf einmal von einem selbst ernannten Gepaeckstraeger zum Taxi gezerrt, der uns anschliessend ein paar Englische Coins entlocken wollte. Doch Vera wimmelte ihn erfolgreich ab, was auch daran liegt, dass der Taxifahrer einfach losfuhr, ohne Ruecksicht auf Verluste. Die Adresse war ihm allerdings nicht wirklich bekannt, so dauerte die Fahrt bis zu unserer Unterkunft einenhalb Stunden. Doch jetzt sind wir endlich angekommen, haben auch schon fuenf Stunden geschlafen und werden jetzt das vom Koch selbst gebrachte (!!) Essen geniessen.

Liebe Gruesse Veruth


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2 09 2009
miriam

ooh, spannendspannend! ich wünsch euch recht viel spaß in dehli! =) und, ruth, vergiss nicht auf die bäume😉 gruß und kuss, miriam

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