Nebel, Regen und Entspannung

10 09 2009

Der Blick auf den Himalaya blieb uns nicht recht lange erhalten, denn schon bald zogen Wolken auf ueber den Berg, wo die Moenche schoen wohnen. Und auch der Regen lies nicht recht lange auf sich warten. Nichts desto trotz hielt uns das nicht davon ab, in dem netten Oertchen McLeod Ganj herumzuspazieren. Beim Vorbeilaufen an diversen Staenden vollgestopft mit Hauben, Handschuhen und dieverser anderer Textilien stellte sich heraus, dass es noch groessere Shoppingsuchtler als mich (Ruth) gibt. Christoph hat sich bis dato mit schon mindestens zehn Schals eingedeckt und ist immer noch schwer auf der Suche nach Geschenken fuer seine Verwandten. Seine Familie scheint riesig zu sein.

Unsere Hauptbeschaeftigung in den letzten zwei Tagen war es eigentlich, in den Strassen herumzuflanieren und zu essen. Die Erwartung, Indien um einiges erschlankt zu verlassen, hat sich schon in Luft aufgeloest. Waehrend wir in Delhi mit zwei Mahlzeiten pro Tag ausgekommen, bleiben wir hier immer wieder in Restaurants oder bei Strassenstaenden haengen, wo wir die indische Kueche, oder in Veras Fall meist die chinesische Kueche, geniessen.

Gestern beschlossen wir aber doch, uns wieder ein wenig kulturell zu bilden und besuchten den Tempelkomplex, den die Moenche aus McLeod Ganj ihr Heim nennen. Allerdings waren die Leute, die sich hier ihre Matte mitnehmen, um Sonnengebete zu „praktizieren“ schon das Highlight, sonst hatte dieser Komplex nicht wirklich was zu bieten. Nicht einmal der Dalai Lhama lief uns ueber den Weg.

Am spaeten Nachmittag trafen wir uns dann mit unseren israelischen Bekannten und mit Sam und wir nahmen bei einem Treffen mit Tibetischen Exilanten teil. Es war eine Art Freiwilligenarbeit, bei der wir den Exilanten halfen, ihr Englisch zu verbessern. Es war wirklich sehr interessant im Gespraech mit ihnen mehr ueber die Tibetische Kultur und ueberhaupt ueber ihre Geschichten zu erfahren.

Danach machten wir alle zusammen einen Spaziergang in einen sehr nahen Nachbarort, wo wir, wie koennte es anders sein, wieder einmal ein Mahl zu uns nahmen. Allerdings wurde die Freude ueber das Essen meist getruebt durch heftige Zitteranfaelle, denn beim Spaziergang hatte uns noch ein Regenguss erwischt und unsere maennlichen Begleiter bevorzugten es anscheinend im Freien zu essen.

Nach dem Essen und dem Verdauungsspaziergang zurueck begaben wir uns in unser Zimmer, wo wir bald darauf dem Sandmaennchen zum Opfer fielen.

Man sieht unsere Tagesprogramme sind um einiges relaxter als in der Woche zuvor🙂 . 

Heute noch werden wir uns nach Manali aufmachen, einem weiteren Ort im Norden und von dort wollen wir so schnell wie moeglich Leh erreichen, einem Ort, der in 3000 Metern Hoehe gelegen ist. Da dort das Internet sehr teuer zu sein scheint, wundert euch nicht, wenn ihr einige Tage lang auf unsere Berichte verzichten muesst. Unsere Sparmassnahmen erlauben es uns dort wahrscheinlich einfach nicht, den Luxus eines Internets in Anspruch zu nehmen.


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3 responses

18 09 2009
Benny

hmm einige Tage (immerhin schon 8) dauern aber schon lang😉

18 09 2009
Benny

immerhin schon 8 soit des hassen der hod an smilie drausgemacht

20 09 2009
Haris THE dude

hello wieder mal von mir.

ich wollte nur mal die vera erinnern😉 hey frau wehe du vergisst die zigaretten. i swear im gonna damn you ^^

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