Beijing

24 12 2009

Unser Aufenthalt in Beijing fing schon mal gut an. Im Hostel, in dem auch Andrea untergekommen war, trafen wir einen Israeli, der auf dem Weg nach Neuseeland war und deshalb seinen Lonely Planet los werden wollte. Da zoegerten wir natuerlich nicht lang und erstanden ihn fuer zehn Euro. Somit setzten wir dem um sechs Uhr in der Frueh in einer neuen Stadt Herumwandern auf der Suche nach nicht mehr existierenden oder uebersiedelten Hotels ein Ende. Allerdings war es nun auch Schluss mit der Aufstockung unseres Zahnbuerstenbestandes, denn Lonel Plane gab uns endlich die Moeglichkeit Backpackergemaess in Hostels in Schlafsaealen zu schlafen. Eine Freude sicher auch fuer unsere Schlafsackinletts, die endlich wieder im Einsatz waren.

Noch am Abend unserer Ankunft konnten wir uns von der Gelenkigkeit des chinesischen Volkes ueberzeugen bei einer Akrobatikshow. Nach einenthalb Stunden voller Erstaunen, Etsetzen und Erleichterung ueber die Tricks der Akrobaten, waren wir so durcheinander, dass wir beinahe unseren Lonely Planet im Veranstaltungssaal vergessen haetten. Doch wir konnten ihn noch retten und er stand uns fuer die restlichen zwei Wochen in China mit Rat und Tat zur Seite.

Der naechste Tag (30.10.09) war Veras Geburtstag. Eine Tour zur Grossen Mauer sollte ihn zu einem unvergesslichen Erlebniss machen. Das wurde es auch, allerdings etwas anders, als wir uns das vorgestellt hatten. Nach dem zweiten Souvenirshop, den wir auf dem Weg dorthin besuchten, war unsere Euphorie ueber die Tour schon einigermasen gedaempft, nach dem dritten konnten wir nur noch Lachen ueber die Absurditaet dieses Ausflugs und nach dem vierten wollten wir nur noch zurueck ins Hostel. Insgesamt verbrachten wir einenthalb Stunden bei der Grossen Mauer und sieben Stunden in fuenf verschiedenen Souvenirshops, die uns ueber Vasen, Jade, Seide und Perlen informierten und in denen uns natuerlich dringenst zum Kauf dieser Produkte geraten wurde. Wir waren also uebergluecklich, als wir bei unserem Hostel wieder abgesetzt wurden und unser Ziel war es einfach nur noch, fuer Vera eine zuckersuesse, chinesische Torte zu erstehen, davon hielt uns auch kein zwanzigminuetiger Marsch im Regen ab. Und so verbrachtn wir noch einen netten Abend im Hostel bei suesser Torte und vom Hostel spendierten Bier.

Unseren dritten Tag in Beijing verbrachten wir hauptsaechlich in der „Verbotenen Stadt“ und passend dazu schauten wir uns am Abend den Film „Der letzte Kaiser“ an.

Am vierten Tag verabschiedeten wir uns von Andrea und den uebrigen Hostelleuten und verliessen Beijing gerade noch rechtzeitig, bevor es im Schnee versank.


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